AZUBI-WORKSHOP BEIM WDR IN KÖLN

Ende September hatten wir SFB-Azubis eine ganz besondere Gelegenheit uns weiterzubilden.

Am 29.09.2015 konnten Janine, Rabea und ich gemeinsam mit unseren  Berufsschulklassen an einem Workshop des WDR in Köln teilnehmen. Innerhalb dieses Workshops haben wir in Gruppenarbeit eine komplette Fernsehsendung im Format eines Magazins selbst erstellt.

Wir haben alle Bereiche einer TV-Produktion kennengelernt, über Moderation und Inhaltsrecherche, Maske und Kostüm bis hin zur alles umfassenden Technik hinter der Kamera und im Tonstudio.

Zuerst wurden uns von den Workshop-Leiterinnen die Abläufe erklärt und der Aufbau eines Magazins nahegebracht.

Danach haben wir Näheres zu den Jobs vor und hinter der Kamera erfahren, die im Anschluss an uns Schüler so verteilt wurden, dass jede Position besetzt war.

Janine hat sich in der Rolle einer Moderatorin wiedergefunden, Rabea behauptete sich als Tontechnikerin und ich habe mich hinter der Kamera als eine der Kamerafrauen austoben dürfen.

Weitere Jobs, die vergeben wurden, waren z.B. das Einblenden der Bauchbinder-Texte auf dem Bildschirm oder die Regie. Andere haben sich als „Außenreporter“ in einem anderen Bereich des Studios aufgehalten und für die Maske und den Teleprompter war auch je ein Mitschüler verantwortlich.

Es war sehr spannend und interessant zu sehen, was alles hinter einer Fernsehproduktion steckt und wir haben viele neue Dinge gelernt.

Wir freuen uns, dass wir diese Erfahrung machen durften und würden sie jederzeit für andere Azubis weiterempfehlen.

Lina Leidreiter, Janine Risueño González und Rabea-Vanessa Lakowitz

AZUBI WORKSHOP IM ALLGÄU

Vor einigen Monaten wurden die Azubis der A. Sutter Fair Business von unserem Dienstleister AZ Druck und Datentechnik in Kempten eingeladen, sie in Bayern zu besuchen und deren Betrieb sowie den kompletten Herstellungsablauf kennenzulernen.

Am 24. Juni ging es dann für meine Azubi-Kollegin Lina und mich mit dem Zug ins Allgäu. Nach 7stündiger Fahrt kamen wir gegen 18:30 Uhr endlich in Kempten an.
Die Azubis aus Bayern haben netterweise alles organisiert und die kommenden Tage genauestens geplant und gestaltet. Nach kurzem Verschnaufen im Motel konnten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen alle genauer kennenlernen, da nicht nur Lina und ich eine weite Reise hinter uns hatten, sondern Azubis aus ganz Deutschland angereist waren.

Zunächst wurde uns das Unternehmen AZ Druck im Rahmen einer Präsentation vorgestellt.
Der AZ Druck ist ein Tochterunternehmen der Allgäuer Zeitung und produziert seit 1998 im Bogenoffsetdruck hochwertige Druckprodukte wie zum Beispiel Bücher, Magazine und Kataloge.
Im Anschluss an die theoretische Einleitung hat man uns während einer Führung durch das Gebäude und die dazugehörigen Lagerhallen praktisches Wissen vermittelt.
Uns wurde sowohl der Alltag eines/r Bürokaufmannes/frau als auch der Alltag eines Druckers und Lagermitarbeiters veranschaulicht.
Zusammen haben wir alle Abteilungen durchlaufen und anhand eines Printproduktes alle Aufgaben der jeweiligen Abteilungen zusammengefasst.
Von der Druckvorstufe über das Drucken bis hin zur Weiterverarbeitung und Veredelung haben wir alles kennengelernt.
Uns wurde unter anderem die Auftragserfassung, die Gestaltung und der Einkauf vorgestellt. In der Auftragserfassung gehen alle Aufträge ein und werden kalkulatorisch und organisatorisch erfasst, sodass der Kunde am Ende eine genaue Aufstellung aller Kosten seines Auftrages erhält.
Die Gestaltung ist zuständig für die Bearbeitung der Text- und Bildelemente des Produktes, um es für die Druckproduktion vorzubereiten. Hierzu gehören Aufgaben wie zum Beispiel der Satz, die Erstellung von Layouts sowie die Ausgabe von Farb-Proofs.
Eine weitere wichtige Abteilung ist der Einkauf. In Absprache mit dem Kunden und den anderen Abteilungen wird das benötigte Papier sowie die Farbe und andere Weiterverarbeitungsstoffe bestellt und eingekauft.

Außerdem haben wir die Druckerei kennenlernt und konnten somit all unser theoretisch erlangtes Wissen aus der Berufsschule in die Praxis umgesetzt beobachten.
Wir hatten die Chance zu sehen, wie die Druckplatten im vollautomatischen Belichtungsverfahren bebildert werden und das Druckbild anschließend in der Druckmaschine mit Hilfe des Gummituchs auf das Papier übertragen wird.

Des Weiteren konnten wir beim Prozess der Weiterverarbeitung das Falzen, Schneiden, Heften und Binden des Printproduktes verfolgen. Die verschiedenen Bindearten wie zum Beispiel der Vorgang der Fadenheftung war besonders spannend zu beobachten, da dies eines der teuersten, aufwändigsten und haltbarsten Bindeverfahren ist.
Durch die Erläuterungen der Azubis wurden auch komplexe Vorgänge verständlich.
Veredelungen wie matte oder glänzende Lackierungen konnten wir uns in der Produktion anschauen.

Nach all diesen spannenden Vorträgen und Führungen durften wir gemeinsam die Kochschule des Sternekochs Christian Henze besuchen und  zur Entspannung zusammen kochen. Der Abend bot somit eine gute Gelegenheit, sich über die vielen Ereignisse auszutauschen.

Nach knapp drei Tagen mit vollem Programm, spannenden Ereignissen und neuen, netten Bekanntschaften ging es dann mit dem Zug zurück nach Bochum.

Wir haben nicht nur andere Azubis aus ganz Deutschland mit unterschiedlichsten Berufen kennengelernt, sondern hatten auch die Möglichkeit, unser Wissen aus der Berufsschule zu verfestigen und zu erweitern.
Wir möchten uns bei den Azubis vom AZ Druck herzlich bedanken, da sie sich alle Mühe gemacht haben, um uns dort einen lehrreichen und schönen Aufenthalt zu bereiten.

Liebe Grüße Lina Leidreiter und Janine Risueño González 

Es ist vollbracht

Meine (zugegeben schweißtreibende und anstrengende) Prüfung habe ich gestern bestanden und darf mich nun endlich Mediengestalterin Digital und Print, Fachrichtung Konzeption und Visualisierung nennen.

Ich mache dann jetzt auch erst einmal zwei Wochen frei ;)

Und überlasse diesen Azubiblog meinen Azubikolleginnen, auf dass sie ihn weiter füllen.

Viele Grüße, Ex-Azubine Michelle Oster

Noch ein Mal schlafen.

Morgen ist meine letzte Prüfung. Und dann ist das auch noch eine halbstündige Präsentation vor vier Personen des Prüfungsausschusses. Ich könnte jetzt sagen, ich bin nicht nervös – doch das wäre gelogen.

Heute bin ich also mit allerlei Vorbereitungen beschäftigt. Hoffen wir mal, dass alles glatt läuft. Übermorgen bin ich jedenfalls fertig :)

Am letzten Samstag habe ich mich schon Mal “im Vorhinein” beim Gautschfest gautschen lassen. Ein sehr spaßiger, feuchtfröhlicher Brauch, dessen Ziel es natürlich meiner Meinung nach eigentlich nur ist, den Lehrern die Gelegenheit zu geben uns nass zu machen – und dafür auch noch Geld zu bekommen ;) (Den eigentlichen Sinn könnt ihr in dem Wikipediaeintrag nachlesen).

Die Fotos erspare ich euch, aber den nett aufgemachten Gautschbrief könnt ihr euch gerne mal ansehen :) Viele Grüße

Besuch der Fespa – Messe Köln

Ich bin Janine und fange bald fängt mein zweites Ausbildungsjahr an.
Letzte Woche durfte ich mit Lina und Rabea, meinen Azubi – Kolleginnen in Köln die Messe “Fespa” besuchen. Natürlich waren wir nicht alleine dort, sondern hatten tatkräftige Unterstützung von einigen lieben Kollegen.

Wir waren sehr nervös, da wir nicht genau wussten, was uns erwarten würde.
Natürlich war die Aufregung ganz um sonst, aber das weiß man immer erst, nachdem man sich verrückt gemacht hat. Meine “Angst” war, dass viele ausländische Aussteller an dieser Messe teilnehmen und ich war mir unsicher, ob das mit der Kommunikation alles so hinhauen würde. Aber alles funktionierte reibungslos.
Ob englische, spanische, französiche oder japanische Aussteller/Besucher – jede Kultur war vertreten. Was ich ganz besonders toll fand!
Da Lina beispeilsweise  besser englisch spricht und ich dafür besser spanisch, war das ein guter Ausgleich, wenn man mal nicht sofort wusste, was ein Aussteller oder Besucher wissen wollte.
Unsere Hauptaufgabe war unseren Katalog an den Mann zu bringen und für alle Besucher und Aussteller bei Fragen weitesgehend zur Verfügung zu stehen.
Nicht immer wussten wir eine Antwort, aber das war auch kein Problem, da wir mit zwei Damen zusammen arbeiten durften, die bestens über alles Bescheid wussten.

Der Besuch auf der Fespa hat uns nicht nur tolle Souvenirs eingebracht, sondern auch eine Menge neue Erfahrungen im Umgang mit Menschen einer anderen Kultur und auch für das Selbstbewusstsein im Umgang mit Fremdsprachen war die Messe eine Bereicherung.

Janine

Prüfung

Die Prüfung war zwiegespalten.

Wirtschaft und Kommunikation war ok. Bei Letzterem dachten wir uns wirklich, wo denn der Haken ist. Es war so einfach, dass man sich veräppelt vorkam ;)

Gestaltung hatte einige schwere Aufgaben, zum Teil ging es.
Medienproduktion aber war eine Grausamkeit.
Das empfand ganz Deutschland so (die Facebookgruppe habe ich mittlerweile stumm gestellt…).

Jetzt heißt es in der praktischen Aufgabe noch mehr geben. Ich habe jetzt 3 Prüfungsstücke und die anschließende Präsentation vor der IHK vor mir. Puh… Bald ist alles vorbei ;)

Die Prüfung Nummer 1

Noch 6 Mal schlafen (was wahrscheinlich nur 5 Mal funktionieren wird) ;)

Am Mittwoch ist die schriftliche Prüfung und ich werde in folgenden Bereichen geprüft:
1. Konzeption/Gestaltung (10 offene Aufgaben, 90 Minuten)
2. Medienproduktion (10 offene Aufgaben, 90 Minuten)
3. Kommunikation
(1 Deutschaufgabe, 1 Englischaufgabe, 60 Minuten)
und 4. Wirtschaft (15 Multiple-Choice Aufgaben, 5 ungebundene Aufgaben, 60 Minuten)

Insgesamt sind also 5 Stunden Prüfungszeit vorgesehen. :-O

Ich bin noch gar nicht aufgeregt, was man von den Lerngruppen, welche im Internet existieren, nicht behaupten kann. Ich versuche mich aber auch gar nicht verrückt machen zu lassen. Ein paar Tage für die intensive Wiederholung habe ich ja noch und Nervosität ist jetzt sowieso kontraproduktiv.

Und direkt nach der Prüfung bekomme ich dann auch die Aufgabenstellung für die dann direkt beginnende praktische Arbeit.
Am Donnerstag kann ich dann jedenfalls mehr berichten.
Drückt mir die Daumen :)

Auf der Zielgeraden

In einem Monat ist meine schriftliche Abschlussprüfung.
Ich fange jetzt an zu lernen und Nervosität macht sich schon breit.

Wie schnell die drei Jahre umgingen, kann ich kaum glauben.
Gestern wurde mir noch erklärt, dass wir “so Medien für Messen” anfertigen -
heute kann ich so einen Messekatalog schon alleine setzen.

Nach der schriftlichen Prüfung muss ich noch eine praktische Arbeit anfertigen.
Am 25. Juni ist die Präsentation hiervon – und dann darf ich mich hoffentlich Mediengestalterin nennen :)

 

Projektwochen IV

Für die Mediengestalter der Oberstufe vom Berufskolleg Essen Ost standen wieder Projektwochen an.

Aufgabe war ein komplettes Konzept für die Etablierung einer neuen Pferdemesse anzufertigen. Zwei Wochen waren wir dafür jetzt in ausschließlich in der Berufsschule. In zwei Wochen stehen die Präsentationen an und bis dahin arbeiten wir weiter auf Hochtouren.

Im Allgemeinen geht es um die Etablierung und Konzeption der Messe an einem neuen Standort.

Drückt die Daumen für die Präsentationen :)

Update: Wahrscheinlich hat unsere Projektarbeit eine Eins bekommen. :)

Fragen des Alltags

Was man sich halt so fragt // Warum hat der Februar eigentlich nur 28 Tage?

Der Monat umfasst meist 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage.
Damit wird das Kalenderjahr längerfristig dem die Jahreszeiten bestimmenden Sonnenjahr, das Bruchteile eines Tages länger ist als das 365 Tage lange, uns bekannte Jahr, angeglichen.
Banktechnisch hat der Februar wie jeder andere Rechnungsmonat 30 Zinstage.

Warum der Februar?
Früher hatte ein Jahr nur zehn Monate, die insgesamt 304 Tage ergaben. Das Jahr begann mit dem März; der letzte Monat war der Dezember.
Januar und Februar wurden einfach nicht mitgezählt. Erst später wurden diese beiden Monate mit in den Kalender aufgenommen, um die Lücke zu schließen. Der Februar war also der letzte Monat eines Jahres.

Wer am 29. Februar geboren wird, lebt übrigens ewig - er wird nur alle 4 Jahre ein Jahr älter ;)